Ein Haus, das nicht loslässt. Ein Teufel, der Geschäfte macht. Und eine Familie, die längst verloren hat.
Zwei Jahre sind vergangen, seit die Familie Piper aus Fenton House geflohen ist. Das Anwesen steht leer, gemieden von allen außer Geisterjägern und Okkultisten. Aber Fenton House ist nicht fertig mit den Pipers.
Henry, der überlebende Zwilling, ist besessen. Er zeichnet Sigile auf Papier und Haut, murmelt Beschwörungen in der Dunkelheit und glaubt, dass sein toter Bruder Jacob irgendwo zwischen den Wänden des Hauses gefangen ist. Sein Vater Adam sieht, wie sein Sohn ins Dunkel gleitet, und kann ihn nicht aufhalten.
Dann verschwindet Henry. Zurück nach Fenton House.
In derselben Nacht brechen drei Fremde in das Anwesen ein. Sie suchen Gold, das seit Generationen in den verborgenen Gewölben des Hauses schlummert. Was sie finden, ist etwas anderes. Etwas, das schon auf sie gewartet hat. Fenton House zieht alle in seinen Bann: die Verzweifelten, die Gierigen, die Trauernden. Es zeigt ihnen, was sie am meisten begehren. Und dann verlangt es seinen Preis.
In einer einzigen sturmgepeitschten Nacht wird ein Teufelspakt geschlossen. Blut wird vergossen. Ein Kind wird geboren. Und die Pipers werden für immer zu einem Teil von Fenton House, ob sie es wollen oder nicht.
Das Spiegelhaus ist das zweite Kapitel der Teufelsliste, ein brutaler, herzzerreißender Abstieg in dämonischen Horror, der zeigt, wozu Trauer einen Menschen machen kann. Für Fans von Susan Hill und James Herbert.